Vita

Roland van Oystern (*1984) lebt in Augsburg und arbeitete jahrelang als Pflegediensthilfskraft und Nachtportier. Er schreibt, seit ihm seine Mutter das Alphabet beigebracht hat. Anfangs aneinandergereihte Buchstabenketten, die nur wenige existierende Wörter enthielten. Etwas später hauptsächlich Nacherzählungen, die er mittels zweier Finger ins Papier hackte, auf einer zu Beginn der 1990er Jahre schon uralten mechanischen Schreibmaschine. Zur Strafe musste er wochenlang dienstagabends einen Volkshochschulkurs besuchen, um das 10-Finger-System zu erlernen. Zu derselben Zeit besuchte er die zweite Klasse der Grundschule. Superman IV – Die Welt am Abgrund: Der Roman zum Film wurde nie fertiggestellt. Es folgten Comicadaptionen. Aber auch eine eigene Geschichte namens Ed, die von einem ziellos umherstreifenden Penner handelte (ebenfalls unvollendet). Gemeinsam mit zwei Freunden zeichnete er Die Abenteuer von Superman jr., darunter einige pornographische Spezialepisoden. Er wurde Messdiener aus freien Stücken und blieb es vom Vater erzwungen lange Zeit. Am Silvesterabend 1995 tätigte er erste Tagebuchaufzeichnungen. Ein paar Jahre später verbrannte er alles zusammen im Garten in einem Eimer. Das Feuer bemerkte glücklicherweise niemand. Bestimmt hätte es Anschiss gegeben. Er ist Bandbiograph des 8bit-Elektro-Live-Projekts Sputnik Booster & The Future Posers, seit 2004 begleitet er Touren durchs bayerische Hinterland und zahlreiche Metropolen dieser Welt. Außerdem ist er Manager der Schlagerband Spedition Kraus & Sohn und Mitglied im Club Déjà-vu.